Die ganze Betriebsratsarbeit. Eine Anwendung.
Sitzungen, Vorgänge, Wissen, Dokumente, Chat, Portal, Übergabe. Elf Bereiche, alles fertig gebaut.
Was fehlt, ist der Echtbetrieb. Fünf Gremien bekommen sie deshalb kostenlos und bringen ihre Wünsche ein. Was dabei herauskommt, ist meist schnell eingebaut.
Noch keine Referenzliste, und fremde Namen auf der Startseite wären erfunden. Dafür gibt es die Beta: Die ersten fünf Gremien arbeiten kostenlos damit und sagen uns, was ihnen fehlt. Betrieben wird das von Auterra aus Berlin. Anfragen beantwortet niemand aus dem Vertrieb, sondern der Entwickler selbst. Wer dahintersteht
Vierundzwanzig Sekunden, eine Frist
Eine Unterrichtung nach § 99 BetrVG geht am 28. Mai 2026 ein. Die Wochenfrist endet rechnerisch an Fronleichnam, und damit nicht an dem Tag, den der Kalender im Kopf nennt.
Vier Unterschiede
Die Funktionsliste haben alle. Das hier nicht.
Die Amtsperiode steckt im Datenmodell
Deshalb ist der Wechsel nach der Wahl kein Export, sondern ein geführter Prozess: Vereinbarungen, Beschlüsse und Wissen gehen mit, personenbezogene Vorgänge einzeln geprüft.
Vorschlag, Begründung, Bestätigung
Die Anwendung entscheidet nie selbst. Sie nennt die Norm und die Daten: „§ 25 Abs. 2, Liste B, Rang 3, weil Rang 1 und 2 verhindert sind.“ Ein Mensch bestätigt, das Protokoll hält fest, wer.
Der Arbeitgeberzugang ist eine leere Spalte
Es gibt ihn, § 79a BetrVG verlangt ihn. Er trägt null Rechte: kein Lesen von Sitzungen, Vorgängen, Dokumenten, Chat. Nur was das Gremium einzeln freigibt.
Ein Werkzeug statt sieben
Wissen, Vorgänge, Ablage, Kalender, Chat, Portal, Gesetzestext. Andere verkaufen ein Sitzungswerkzeug und überlassen Ihnen den Rest.
Womit arbeiten Sie heute? Wahrscheinlich mit sieben Dingen.
Jede Zeile ein Werkzeug, das Sie danach nicht mehr brauchen.
| Was Sie tun | Heute | In Auterra BR |
|---|---|---|
| Wissen sammeln, das die Wahl übersteht | Word auf dem Laufwerk | Wissensdatenbank mit Fassungen und Volltextsuche |
| Anhörungen und Beschwerden verfolgen | Excel und Gedächtnis | Vorgänge mit Frist und Verantwortlichem, Liste oder Kanban |
| Sich untereinander verständigen | WhatsApp oder das Teams des Arbeitgebers | Chat je Ausschuss, für den Arbeitgeber unerreichbar |
| Termine und Fristen im Blick behalten | Outlook des Arbeitgebers | Eigener Kalender, Warnung bei fehlender Beschlussfähigkeit |
| Die Belegschaft informieren | Schwarzes Brett | Portal, sichtbar nur mit Freigabe und Begründung |
| Fristen ausrechnen | Kalender und Bauchgefühl | §§ 187, 188, 193 BGB mit Feiertagen je Bundesland |
| An das nächste Gremium übergeben | Ein Aktenordner | Geführte Übergabe mit Protokoll als PDF |
| Nachweisen, dass der Arbeitgeber nichts sieht | Vertrauen | Rechtematrix auf einer Seite |
Ein Zugang, ein Rechtemodell, eine Suche. Der Beschluss hängt an der Schulung, die Schulung am Budget, der Vorgang am Tagesordnungspunkt.
Elf Bereiche, ein Gremium
Alles teilt sich Mitglieder, Rechte und Amtsperiode.
Sitzungen: von der Einberufung bis zur Niederschrift
Geführt durch Ladung, Tagesordnung, Anwesenheit, Beschlüsse und Niederschrift. Nach der Freigabe unveränderlich.
Fristen
§§ 187, 188, 193 BGB mit Feiertagen je Bundesland. Jede Frist mit Herleitung, im Kalender, mit Erinnerung.
Vereinbarungen
Laufzeit, Kündigungsfrist und Nachwirkung nach § 77 automatisch berechnet.
Wissen
Räume, Seiten, jede Fassung wiederherstellbar. Gehört dem Gremium, nicht der Amtsperiode.
Vorgänge
Anhörung, Zustimmung, Beschwerde: mit Status, Frist und Verantwortlichem. Liste oder Kanban.
Kalender
Sitzungen, Fristen, Abwesenheiten in einer Ansicht. Warnt vor Terminen ohne Beschlussfähigkeit. ICS-Export.
Chat
Eigene Räume je Ausschuss. Für den Arbeitgeber technisch nicht einsehbar.
BetrVG
Volltext im Produkt. Bei der Anhörung steht § 102 daneben.
Schulung & Budget
§ 37 Abs. 6 und 7 getrennt, Kosten je Seminar, Budget nach § 40 mit Beschlussbezug.
Portal
Zugang der Belegschaft. Sichtbar nur, was freigegeben wurde, jede Freigabe mit Begründung.
Übergabe & Ablage
Geführter Wechsel mit Protokoll. Dateien mit Fassungen, Prüfsumme und Aufbewahrungsfrist.
Rechtssicher arbeiten heißt: es nachweisen können
Fünf Formfehler kippen Beschlüsse, keiner davon hat mit dem Inhalt zu tun. Was unwirksam wäre, lässt die Anwendung nicht zu.
| Norm | Was gerechnet wird |
|---|---|
| § 25 Abs. 1 S. 2 | „Entschuldigt“ löst das Nachrücken aus, „unentschuldigt“ nicht |
| § 29 Abs. 2 | Ladungsfrist, und jeder Punkt trägt, wann er mitgeteilt wurde |
| § 33 Abs. 1 | Mehrheit der Anwesenden, Enthaltungen wirken wie Nein |
| § 33 Abs. 2 | Beschlussfähigkeit je Abstimmung neu, mit jedem Kommen und Gehen |
| § 37 Abs. 7 | Drei Wochen je Amtsperiode, vier bei erstmaliger Wahl |
| § 77 Abs. 6 | Nachwirkung bei erzwingbarer Mitbestimmung |
| § 193 BGB | Fristende auf Samstag, Sonntag oder Feiertag rückt auf den Werktag |
„Rechtssicher“ schreiben viele auf die Startseite. Wenige schreiben dazu, woran man das prüfen könnte. Bei uns steht jede Regel mit ihrer Fundstelle offen da. Die Entscheidung selbst trifft immer Ihr Gremium.
Woran Sie vergleichen sollten
Die Fragen, die im Auswahlgespräch selten gestellt werden.
| Frage | Word, Excel & |
Übliche Betriebsratssoftware |
Auterra BR |
|---|---|---|---|
| Was passiert nach der nächsten Wahl? | Ordner wandert weiter | Daten bleiben liegen | Geführte Übergabe mit Protokoll |
| Warum rückte genau dieses Ersatzmitglied nach? | Aus dem Gedächtnis | Ergebnis ja, Herleitung selten | Norm, Daten, Person, Zeitstempel, unveränderlich |
| Steht vorab öffentlich, was gerechnet wird? | entfällt | In der Regel nicht | Ja, mit Fundstelle |
| Was kann der Arbeitgeberzugang? | Der Mailserver gehört ihm | Lesen, teils HR-Anbindung | Null Rechte |
| Sind Wissen, Vorgänge, Chat und Portal enthalten? | Sieben Werkzeuge | Teils im teureren Paket | Alles, ein Preis |
| Wer kann Ihre Daten lesen? | Jeder Laptop, jedes Postfach | Meist ohne Feldverschlüsselung | Deutschland, empfindliche Felder AES-256 |
| Wie kommen Sie wieder heraus? | Gar nicht erst hinein | Export auf Anfrage | Jederzeit selbst, vollständig |
Mittlere Spalte: was uns in Auswahlgesprächen und aus öffentlichen Angaben begegnet, Stand September 2026. Kein bestimmtes Produkt.
Wie eine Personalakte behandelt
Kündigungsanhörungen, Beschwerden, Verhinderungsgründe.
Mandantentrennung
Erzwungen in der Datenbank, bei jedem Zugriff.
Zweiter Faktor
Pflicht, nicht Angebot.
Feldverschlüsselung
Die empfindlichsten Felder zusätzlich mit AES-256.
Datenträger
Verschlüsselt, Schlüssel nicht auf dem Server.
Nachweisprotokoll
Nachträglich nicht änderbar.
Virenprüfung
Jede Datei vor dem Ablegen.
Löschkonzept
Fristen je Objektart, automatisch.
Kein Tracking
In der Anwendung keine Zählpixel, keine Reichweitenmessung, keine fremden Skripte.
Zuerst der Beschluss, dann der Zugang
Kaufen kann Ihr Gremium nichts, beschließen schon. Und zahlen muss es der Arbeitgeber, § 40 Abs. 1 BetrVG. Beide Beschlusstexte stehen fertig bereit, ohne Anmeldung.
Kostenlos in der Beta
Sie bekommen Zugang, AV-Vertrag nach Art. 28 DSGVO und das Sicherheitsblatt, und zwar vor jedem Termin. In der Beta ohne Kosten und ohne Zahlungsmittel.
- 1. Mandant wird eingerichtet
- 2. Der Vorsitz lädt ein, niemand registriert sich selbst
- 3. Startpaket legt eine fertige Wissensstruktur an
- 4. Erste Sitzung, geführt von der Leitstelle
- Ausleitung Ihrer Daten jederzeit, danach Löschung mit Bestätigung
Häufige Fragen
Sieht der Arbeitgeber, was wir eintragen?
Nein. Seinen Zugang gibt es, § 79a BetrVG verlangt ihn, aber er trägt kein einziges Leserecht. Er sieht nur, was das Gremium einzeln freigibt.
Was ihm zusteht, geht den gesetzlichen Weg: die Abschrift nach § 34 Abs. 2 aus der freigegebenen Niederschrift.
Was kostet es, und wer bezahlt?
In der Beta kostenlos, für fünf Gremien. Danach 20 € netto je ordentlichem Mitglied und Monat, alles enthalten, Ersatzmitglieder kostenfrei. Einzelheiten auf der Preisseite.
Zahlen muss der Arbeitgeber (§ 40 Abs. 1 BetrVG). Die Anschaffung braucht einen Beschluss des Gremiums. der Text dafür steht fertig hier, samt Aufforderung an den Arbeitgeber.
Hilft uns die Software, rechtssicher zu arbeiten?
Dafür ist sie gebaut. Sie rechnet Fristen, Mehrheiten, Beschlussfähigkeit und Nachrücken, sperrt, was unwirksam wäre, und nennt zu jedem Vorschlag die Norm. Welche Vorschriften das sind, steht offen nachlesbar.
Was sie nicht abnimmt: die Entscheidung. Die trifft das Gremium. Deshalb protokolliert sie auch, wer auf welcher Grundlage bestätigt hat.
Was passiert nach der nächsten Wahl?
Vereinbarungen, Beschlüsse, Wissen, Fristen und Budget gehen automatisch über. Personenbezogene Vorgänge ausdrücklich nicht, die werden einzeln geprüft.
Am Ende steht ein Übergabeprotokoll als PDF. Die alte Periode bleibt lesbar, aber nicht änderbar.
Wie kommen wir wieder heraus?
Vollständige Ausleitung jederzeit, ohne Rückfrage. Danach Löschung binnen 30 Tagen mit Bestätigung in Textform.
Ein Anbieter, der diese Frage ungern beantwortet, beantwortet sie damit.
Gehen unsere Inhalte an einen externen Dienst?
Nein. Server und Sicherungen stehen in Deutschland, keine Verarbeitung außerhalb der EU, keine Cloud-KI. Der einzige Dienstleister ist der Mailversand, und dessen Mails enthalten nie Inhalte.
Das gilt für die Anwendung. Diese Webseite ist etwas anderes: Ihr Kontaktformular nutzt einen Versanddienstleister mit Servern in den USA, und seit Oktober 2026 misst hier ein Google-Ads-Tag, welche Anzeige zu einer Anfrage geführt hat. Beides steht in der Datenschutzerklärung. In die Anwendung reicht davon nichts hinein.
Läuft das auf dem Handy?
Webanwendung im Browser, ohne Installation. Die Berechtigung wird bei jedem Klick neu geprüft: Wer ausscheidet, ist sofort draußen.
Wir sind neun Leute und keine IT-Abteilung.
Gebaut für Gremien mit 5 bis 15 Mitgliedern. Nach einer Wahl sind die meisten neu, deshalb führt die Leitstelle Schritt für Schritt durch die Sitzung und ein Startpaket legt die Wissensstruktur an.